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nahm und ihm die Offizierkorps der Mobilisirten-Legionen gruppen-weise vorstellte.Pellissier gesteht zu, dass allemal, wenn erunmittelbar mit Garibaldi allein zu thun gehabt hätte, er ihmgerecht und versöhnlich entgegengekommen wäre. 2 )
Anders verhielt es sich mit dessen Generalstabschef. Dieserhatte ebenfalls das Ungesunde in den Verhältnissen der Befehls-führung zu Dijon erkannt, aber anstatt zum Tortheil des GanzenPellissier und seinen wohlmeinenden Absichten entgegenzukommen,bediente er sich unablässiger Machenschaften, um ihn zu verdrängen,theils um Alleinherrscher über alle in der Hauptstadt der Cöte d’Orstehenden Truppen zu werden, theils um sich eines sehr unbequemenAufpassers zu entledigen. Schon bald nach der Ankunft in Dijon,am 11. Januar, hatte er Freycinet um Sendung eines Regierungs-Vertreters gebeten, um die Stellung zwischen Garibaldi und Pellissierabzugrenzen. 3 )
Wie zuvor in Autun, so liefen bald auch in Dijon von allenSeiten Klagen der Bevölkerung über Ausschreitungen der Ga-ribaldiner durch den Mund des Bürgermeisters Dubois an Pellissierin seiner Eigenschaft als Vertreter der Territorial-Behörde ein.So hatte eine Franktireur-Kompagnie dem Bischof Wagen undPferde weggenommen; Bordone liess die Küster der Kirchen ver-haften, weil sie zur Messe geläutet hatten, unter dem Vorgeben,dass dies ein für die Feinde bestimmtes Zeichen sei. Pellissierstellte sofort die Uebelstände ab und forderte Bordone auf, sichkünftig an ihn zu wenden, wenn er Grund zur Beschwerde zuhaben glaubte. Dass derartige Vorgänge bei des LetzterenCharakter ihn immer mehr reizen mussten, ist nicht zu verwundern,und er benutzte jeden Umstand, um Pellissier und seine Truppenanzuschwärzen und zu verleumden Um letzteren jede Gelegenheitsich auszuzeichnen, zu nehmen, hatte er bei ihrer Unterbringungin und um Dijon unter der Begründung, dass sie nicht gefechts-fähig wären, dafür gesorgt, dass sie seines Erachtens kaum mitdem Feinde in Berührung kommen konnten. Die auf Be-fehl Pellissiers durch Genie-Kommandant Chenot begonnenen Be-festigungen erklärte Bordone für unbrauchbar und ruhte nichteher, als bis Letzterer seiner Stellung enthoben wurde. Als dieBedrohung von Gray durch die Preussen Freycinet in Betreff derWachsamkeit durch die Vogesenarmee argwöhnisch zu machenbegann, versuchte Bordone in Depeschen vom 17. und 18. Januardie Schuld durch die Behauptung von sich abzuwälzen, dass in
G Ga. 192. — 2 ) Pel. 78. — 3 ) E. p. VI. 291.