168
Thätigkeit traten. 3 ) Vor der Batterie lagen Schützengräben, auchhatte man die Mauern des Gehöftes Remy allseitig mit Schiess-scharten versehen. ■—
Weiter nach Osten war längs des Weges nach Ahuy, der dashier fast immer trockene Bett des Suzon begleitet, eine gebrocheneLinie von Schützengräben angelegt, welche beiderseitig sowohl nachdem Mont Chapet zu wie gegen die Niederung nach der Strassevon Langres hin zu verwenden waren. Die Ferme St. Martin warzur Vertheidigung eingerichtet und zwischen ihr und der Strassenach Langres ein geradliniger Laufgraben für Infanterie ausgehobenworden. Im Anschluss daran diente zur Vertheidigung der Strasseselbst eine nach Osten verlängerte und mit 5 Geschützen bewaffneteBrustwehr, 4 ) östlich welcher sich zur Bestreichung der Strassennach Ahuy und Langres eine weitere Brüstung, in Gestalt eines.Bastions mit schwacher Spitze, befand, deren Erde nach aussen vor-geworfen war, ohne Aussengrahen; sie endigte in einer einzeln lie-genden Meierei. Alle Mauern der Häuser und Gärten, auch dienahe der Stadt befindlichen, waren mit Schiessscharten versehen. 5 !
Im ferneren Anschluss nach Osten folgte die zu einem Ganzenverbundene Stellung von La Ma-ladiere und La Boudronnee. Die-erste grosse, an der Strasse nach Rutt'ey gelegene Meierei war zurVertheidigung eingerichtet und mit dem Schlagbaum der Stadt(wo? A. d. V.) durch einen langen Schützengraben (caponniere) 6 )verbunden. Nordöstlich von der, am westlichen Abfall des Höhen-rückens von St. Apollinaire erbauten, stattlichen Meierei La Bou-dronnöe war ein fünfseitiges Werk mit vier bastionirten Fronten,welches durch eine lange, in der Mitte mit einer kleinen Flesche (redun)versehene Kehle geschlossen war, angelegt, mit Gesichtsfeld auf dieEbene von Poüilly. Hier standen wenigstens 2 Zwölfpfünder, 1 ) be-dient von den Mobilisirten der 2. Batterie Maine-et-Loire, möglicher-weise auch 4 Zwölfpfünder, falls zu diesem Werke etwa die nachMorin von letztgenannten Mobilisirten ebenfalls bediente Batterie beiMontmusard mitzurechnen sein sollte. Zugleich bestrich dieseAnlage eine lange Mauer des letztgenannten Parks, wurde aber
B Mi. 161. — 2 ) C. 64. — 3 ) Nach dem Plane, welcher dem offi-ziellen“ Werk Bordones beigegeben ist und nach Ga. 312 war am Schnitt-punkt der Strasse nach Is sur Tille mit der nach Langres eine Batteriefür 2 Zwölfpfünder mit anschliessenden Schützengräben vorgeschobenirnd die Strasse seihst verrammelt. Nach Mignard war nahe dem Schlag-baum gegenüber von Pouilly eine erhöhte Bettung (plate-forme) für
2 Zwölf- und 4 Vierpfünder angelegt. Ga. 312 führt an der Strasse südlich
Pouilly eine Brustwehr für 2 Zwölfpfünder an, während hinter der Brust-
wehr östlich —• wohl des oben angegebenen Bastions — 4 Vierpfünder
Stellung gefunden hätten. — *) C. 65. — 5 ) M. 5.