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geräumt hatten. Er traf die Mobilen von Aveyron im Begriff,aus dem nahe an die grosse Strasse, östlich derselben, heran-tretenden Bois du Chene herauszufluthen. Den ihn begleitendenTruppen voraussprengend, suchte er die Zurückweichenden zusammeln. Er ritt an Commandant d’Angles heran, fragte,warum die anderen Bataillone des Regiments nicht zur Stelle wärenund erhielt zur Antwort: seit dem frühen Morgen im Gefecht sollesich der Oberst mit 2 Bataillonen zurückgezogen haben. DerGeneral lobte den Commandanten wegen seiner Pflichterfüllung undfügte hinzu: „Ich muss um jeden Preis den Vormarsch des Feindesauf Dijon verzögern. Die Vertheidigungsarbeiten zu Fontaine undTalant nahen ihrer Vollendung. Ich werde mit einer Kompagnieauf die rechte Seite der Strasse hinübergehen, nehmen Sie dasUebrige und entwickeln Sie sich im Felde links.“
Commandant d’Angles suchte Bosak von Fortsetzung desWiderstandes unter Hinweis auf die Ermüdung der Mobilen durchden langen Kampf im Schnee, ihre geringe Zahl und den Patronen-mangel abzubringen, zumal der General die Stärke des durch dieWaldungen verborgenen Gegners nicht zu übersehen vermöchte; ersollte wenigstens vorläufig bis auf die erwarteten Verstärkungenzurückgehen. Bosak bestand auf Ausführung seines Befehls, un-geachtet in diesem Augenblick Capitaiue d’Ardenne mit seinenLeuten auf ihn zukam und ihm meldete, er hätte so eben das Boisdu Chene im Feuergefecht verlassen; es wimmelte von Preussen:nochmals dagegen vorzugehen, bedeute sicheren Tod. „Sie habenauch Furcht, Herr von Ardenne?“ unterbrach ihn Bosak. —„Niemand hat hier Furcht, Herr General, wir folgen Ihnen bis ansEnde!“ — „Nun also!“ sagte der General mit sichtlicher Befrierdigung. 1 )
Während Capitaine d’Ardenne wieder vorging, wurde durchCommandant d’Angles der Südwestecke des Bois du Chene gegeu-über südlich der Strasse, nach dem Bois de Talaut zu, hinter Geröll,Gestrüpp und Steinmauern eine Schützenlinie aufgestellt, welchedie auf der Strasse vorgehende Vorhut (1./61) der Preussen mitlebhaftem Feuer empfing. Major Priebsch liess den Zug des Vor-trupps (Lieutenant Claassen) den Südwestrand des Bois du Chene,gleichlaufend mit der Strasse besetzen und von hier aus die feind-liche Aufstellung in ihrer rechten Seite unter ein wirksamesSchützenfeuer nehmen. Hauptmann Böhmer führte seine beidenanderen Züge im Walde verdeckt hinter seine Schützenlinie und
*) LdE. B. 42 und Anm. 1.