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flirten besetzt gewesen war und machen im Schutze diesesErdaufwurfs einen kurzen Halt.“ Sodann bemerkte man ander Spitze der preussischen Kolonne in dem Augenblick, als siehinter dem deckenden Eisenbahn dämme hervorkam, einen Offizierzu Pferde — wahrscheinlich Premier - Lieutenant Luchs —; manvernahm die Zurufe der Offiziere, ja, man will gesehen haben, —Dormoy, den einige französische Schriftsteller sich nicht entblöden,als einen ernsthaften „Geschichtsschreiber“ (historien) zu bezeichnen,behauptet es 1 ) — preussische Sergeanten hätten mitBindfäden, deren Knäuel sie in den Händen hielten,ihre Korporalschafte n umschlungen und damithinter sich her gezogen!!! Man sah ferner, 2 ) wie eineKompagnie 3 ) die Fabrik im Westen auf 100 m Abstand umging,als wenn sie die Strasse nach Langres erreichen wollte.
In der That folgte der aufgelöste Schützenzug der 7. Kom-pagnie unter Lieutenant Gladisch dem weichenden Gegner bis aufetwa 200 Schritt über die Fabrik hinaus in südlicher Richtung,als er plötzlich von dieser aus auf und östlich der grossen Strassedichte und lange Kolonnen auf Dijon zurückgehen sah (jedenfallsdie vom Bahndamm zurückgeworfenen Mobilisirten). In der An-nahme, die Fabrik werde geräumt und er habe ihre bisherigenVerth eidiger zur Seite, schwenkte Lieutenant Gladisch, um sie womöglich abzuschneiden, gegen sie sofort links, ging unter lebhaftemFeuer in die dichten Massen bis auf etwa 80 Schritt an dieStrasse heran, nahm Stellung und hatte eine so günstige Feuer-wirkung, dass der Rückzug bald in wilde Flucht ausartete. DieseSchwenkung des Lieutenants Gladisch klärt auch das Gerücht auf,welches sich gegen 5 Uhr in Dijon verbreitete, dass Ricciotti inder Fabrik eingeschlossen sei. Nach Janin 4 ) eilte ein Späheraus Dijon, der Fleischer Levy, so schnell er konnte, nach derPräfektur, um dem alten Garibaldi hiervon Meldung zu machen,welcher sich auf diese Nachricht hin erst in offenem Wagen nachdem Gefechtsfeld begeben haben soll. Nach anderen, früher er-wähnten Berichten soll er schon viel früher nach Talantgefahren sein. Oberst Gauckler telegraphirte um 515 A. an denKriegs-Minister: „Der Feind steht 1500 m von hier, hat Pouillyund Schloss St. Apollinaire (?) besetzt. Habe eine von Plombiöreszurückgekehrte Gebirgs-Batterie geschickt. Man sagt, Ricciottisei ein ge schlossen.“ 5 ) Bizzoni sagt, 6 ) da der Feind zwei
0 1). V. 193. — 2 ) Ebd. — 3 ) üormoy sagt: „das Bataillon derVorhut.“ — i) Ja. II. 182. — 6 ) Per. II. 736 No. 7405. — 6 ) Mar 243.