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Nach Bordone i) * * 4 ) soll Garibaldi auch eine von Marinesoldatenbediente Gebirgsbatterie unter Schiffs-Lieutenant Wytz vorgezogenhabeD, welche auf und beiderseits der Strasse die feindlichen Ko-lonnen mit Kartätschen beschossen habe. 2 )
Rechnet man die hier angeführten Truppen zusammen, sowaren es 5 bis 6000 Mann, einschliesslich der Brigade Ricciotti,welche zum Gegenangriff angesetzt wurden. Es lässt sich nichtfeststellen, ob ausser den oben angeführten 3 Kompagnien Iserenicht auch noch andere Bataillone dieser oder anderer Legionenam Vorgehen betheiligt waren: bejahendenfalls wäre die Ueber-legenheit der französischerseits angreifenden Truppen über GeneralKettlers Streitkräfte noch wesentlich bedeutender gewesen. —
Als Hauptmann v. Putlitz, der mit Theilen der 2. und 10./21noch immer vorwärts der Südmauer des Parks auf freiem Peldeim Feuer lag, seiner linken Seite gegenüber eine immer stärkerwerdende Schützenlinie sich entwickeln sah, der aus der Richtungvon La Maladiere Rer geschlossene Abtheilungen folgten, hielt eres angesichts der eintretenden Dunkelheit für angemessen, sichnebst der 10. Kompagnie auf das Schloss zurückzuziehen und sichhier zu nachhaltiger Vertheidigung einzurichten, was auch aus-geführt wurde. 3 ) Weiter östlich kamen mehrere französische Ko-lonnen, deren laute Rufe: „Evviva Garibaldi! — Avanti!“ und „Enavant!“ deutlich von den Vertheidigern vernommen wurden, bis auf100 Schritt an den südöstlichen Theil der langen Parkmauer heranund wurden von den hinter den Schiessscharten stehenden Zügender 1. und 3. Kompagnie, sowie von der 7. und 8., deren ge-schlossene Züge unter Major v. Kornatzki herbeieilten und sichquer über die alte Römerstrasse bis zum Bahndamm aufstellten,durch wirksames Schnellfeuer kräftig zurückgewiesen. 4 ) Gegen dielinke Flanke der preussischeu Stellung wurde keinerlei Vorstossversucht. 5 )
Auf General Kettlers Entschlüsse wirkten die Entwickelungund das Vorgehen der bedeutenden feindlichen Streitkräfte ent-scheidend. 6 ) In seiner ersten, Nachts 12 Uhr, aus Messigny andas Ober - Kommando der Südarmee erstatteten Meldung sagteer, dass er bei St. Martin auf sehr starke Stellungen ge-
i) „Illustration“ No. 1875, auch Mi. 185. — ä ) Auch der Bericht
F./21 erwähnt hierbei das Erscheinen einiger Feldgeschütze. Nach Mid.
223 wurde der Angriff durch 3 von einem Artillerie-Offizier der regu-
lären Armee geführte, westlich der Strasse aufgefahrene Geschütze unter-
stützt. — 3 ) Ber. I./21. — 4 ) 8ch. 398. — 6 ) Ber. II./21 in Kr. A. K. III
43 n. _ 6) Kr. A. K. I. 15.