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Die Kämpfe um Dijon im Januar 1871 und die Vogesenarmee : nach den kriegsarchivalischen Akten des Generalstabs und anderen Quellen / bearbeitet von Hans Fabricius
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Kettler die Briefe, welche ihm um 10 s 2 A. zu Thil Chätel mitnachstehendem Inhalt eingehändigt wurden:

Rdpublique framjaise.

Liberte, Egalite, Fraternite.

Commandement gendral de lArmde des Yosges.

Etat-Major gdneral. (Primata.)

Dijon, 29 janv. 1871.

Au Commandant superieur des forces Prussiennes devantDijon et dans le de'partement de la Cöte dOr.

Uu armistice de 21 jours vient detre signe; veuillezfaire donner l'ordre de suspendre toute hostilite et me designerun lieu je puisse me rencontrer avec vous ou votre chefdetat-major, afin de delimiter exactement les positions occupeepar les deux armees.

Le general chef d^tat-major general,(sign.)Bordone. x )

General Kettler erwiedorte den Parlamentären,dass dieweiteren Verhandlungen über die Ausführung des Waffenstillstandeszu Mirebeau, wohin sich nach ihren Aussagen das Ober-Kommandoin Dijon mit gleichem Aufträge gewandt hatte, erfolgen würden.Von dort ging um 3 V. den Vorposten der Befehl zu,dass dieStellung vollständig beizubehalten und die Aufmerksamkeit zu ver-doppeln, aggressive Massregeln von diesseitigen Patrouillen pp. aberbis auf Weiteres zu unterlassen wären. 2 ) Im 8 ) weiteren Verfolgordnete Kettler, im Vertrauen auf die Richtigkeit der französischenAngaben, an, dass die Truppen für den 30. in ihren Ortschaftenzu verbleiben und die bereits angeordnete Besetzung von OgnyChäteau zu unterlassen hätten.

Mit diesen Massregeln war aber Hann, dem Kettler davonbeim Vorlegen des Schreibens Bordones Meldung gemacht hatte,nicht einverstanden; vielmehr befahl er die Ausführung der für den30. vorgesehenen Bewegungen dennoch, allerdingsunter möglichsterVermeidung von Feindseligkeiten, da man vor Benachrichtigungdeutscherseits die Nachricht immer noch für falsch zu haltenberechtigt seiund die Lage beiderseitiger Truppen beim Ab-schluss der Demarkationslinie von Einfluss sein dürfte. In ähn-lichem Sinne wie bei der 8. Brigade wurde auch dem bei Major

im Hauptquartier Garibaldis wünsche man unter gewissen Umständeneinen dreissigjährigen Krieg. (Brief des Hauptmanns a. I). Henkel anOberst Janke vom (j. Februar 1897.) 0 Kr. A. K. III. 43 V 2 ) Bau.. 8 j Kr. A. K. III. 43 ff