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Das Deutsche Buch : aus deutschen Musterschriften / nach der Zeitfolge geordnet von Friedrich Heyne
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Christian Friedrich Daniel Schubart.

.«Ich weiß sie nicht/"" versetzt -er Zeiger ihr)»»Die Stunde sieht man nur an mir;

Wann sich das Sonnenlicht am Himmel eingefunden.""Du dauerst mich/" fuhr Jener fort/

Was mich betrifft; ich bin an keinen Ort/

An keine Zeit und an kein Licht gebunden;

Ununterbrochen währt mein Lauf.

Zieht man in mir ein Rad des Morgens auf;

So zeig' ich/ Tag und Nacht durch/ alle Stunden.

Auch zeig' ich nicht allein; ich schlag' auch; doch von dirHer' ich nicht einen Laut; scheint/ du kannst nicht zählen.

Nun höre mich: einS/ zwey/ drey/ vier!

So viel ists an der Zeit; nie wird der Ton mir fehlen."

Indem sie spricht/ zertheilt sich auch sogleichDer Wolken Schleyer; alle Nebel fliehen/

Und Phöbos steht/ allein und strahlenreich/

Am Himmel; Aehrenfeld und Teich und Felsen glühen.

Der Zeiger weis't auf Drey/ ein Viertel noch dazu.Wie nun?"" so spricht er/zweifelst du:

Ob ich/ von Phöbos selbst belehrt/ die Wahrheit sage?Antworten kannst du zwar auf jede Frage;

Doch Wer dir traut/ der läuft Gefahr/

Daß er bald allzu viel bald allzu wenig zählet;

Ich schweige; wann mir Helle fehlet;

Ich rede selten aber wahr.""

Christian Friedrich Daniel

gekoren 17ZS, gestorben 1721.

Schubart.

Forelle.

1. Die

An einem Bächlein, helle,

Da schoß/ in froher Eil'

Die launische ForelleVorüber wie ein Pfeil.

Ich stand an dem GestadeUnd sah', in süßer Ruh',Des muntern Fisches BadeIm klaren Bächlein zu.

Ein Fischer mit der RutheWol an dem Ufer standUnd sah'S mit kaltem Blute:

Wie sich das Fischlein wand.So lang' dem Wasser Helle,"So dacht' ich,nicht gebrichtSo fängt er die ForelleMit seiner Angel nicht."

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