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dieses Holzquantum zu erzeugen, und dass daher die erforderlichenHolzschwellen aus immer Weiter entfernten Gegenden herbei-geschafft werden müssen.
Um die Erneuerungskosten und die Maulwurfsarbeit aufden Eisenhahngeleisen zu verringern, hat man bekanntlich dieImprägnirung der Holzschwellen in hohem Grade ausgebildet. Esist gewiss ein ausserordentlich schöner Erfolg, wenn man es dahingebracht hat, dass Eichenschwellen 20 bis .24 Jahre, Schwellenvon weichen Holzsorten 10 bis 16 Jahre im Geleise liegen können.Allein auch die Anwendung imprägnirter Holz-schwellen ist nur ein Palliativmittel und keinegründliche.Abhilfe. Ein Holzschwellen-Oberbau ist neuhergestellt ausgezeichnet; er besitzt ausreichende Tragfähigkeit,ist elastisch und ermöglicht die schnelle Entwässerung des Planums.Aber dieser Oberbau wird, wie jedes Menschenwerk, mit jedem Tageseines Bestandes ein wenig schlechter;, das Faulen des Holzeskann nur bis zu einer gewissen Grenze hintan gehalten werden,weil auch die Imprägnirung des Holzes mit antiseptischer Substanznicht in einem vollkommenen Grade durchgeführt werden kann.Naht aber die Zeit des Faulens der Schwellen, dann hängt be-kanntlich die Sicherheit der in schneller Fahrt begriffenen Zügedavon ab, ob die Hakennägel der durch den Schlangengang derLocomotive und durch die Centrifugalkraft der Fahrzeuge ange-strebten Geleis-Erweiterung noch hinreichenden Widerstand ent-gegensetzen. Wann sollen die Holzschwellen ausgewechselt werden?Die Oekonomie des Bahnbetriebes sagt: »Ja nicht zu früh!«Die Sicherheit des Bahnbetriebes .sagt: »Ja nicht zu spät!«Die österreichischen und deutschen Bahn-Verwaltungen, welche zuden solidesten der Welt gehören, geben selbstverständlich denGründen der Sicherheit den Vorzug; sie lassen es bezüglich derAuswechslung der Holzschwellen niemals auf das verhängnissvolle»Zu spät« ankommen, d. h. sie lassen die Schwellen lieber etwas»zu früh“ auswechseln, wenn auch hiedurch Geld und Material-kosten sich erhöhen. Es ist gewiss nicht zu viel behauptet, wenngesagt wird, dass in Folge unserer musterhaften Oberbau-Erhaltungdas für zehn Schwellen-Auswechslungen ' verwendete Holzquantumvielleicht auch für eilf Auswechslungen ausgereicht hätte, wennman es riskirt hätte, die Holzschwellen jedesmal noch etwas .längerin der Bahn liegen zu lassen.