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Gewalttliaten erbitterte ihn besonders die Einnahme Malta’s durchBonaparte. Er schwärmte für den Johanniterorden mit einer Be-geisterung, wie sie mit der Stellung eines Oberhauptes der griechisch-orthodoxen Kirche kaum vereinbar schien, und war ausser sichvor Zorn, als Bonaparte diese romantische Ruine endlich vollständigzerstörte. Es bildete sich nun nach und nach eine grosse Coalition,zu der ausser Russland, Oesterreich und England, welches ja denKrieg fortgesetzt hatte, auch Neapel, Portugal und die Pforte, diedurch den Einfall der Eranzosen in Aegypten zum Kriege gezwungenwar, hinzutraten. Nach dem Plan der Verbündeten sollte der Erz-herzog Karl in Deutschland operiren, neben ihm General Hetzeunter seinem Oberbefehl mit einem kleinem Corps in Vorarlbergund Graubünden, im Tirol hatte General Bellegarde ein selbständigesCommando, in Italien waren etwa G(),()()() Mann österreichischerTruppen unter Kray versammelt, über welche später Melas denOberbefehl übernehmen sollte; zu diesen sollten aber dann noch.31,U00 Russen stossen. Die Rührung der ganzen italienischen Armeeaber war dem russischen Fehlmarschall Suworoff-Rimniksky zuge-dacht. Die Oesterreicher waren überall an Zahl und Ausrüstungihren Gegnern überlegen (auch an der Schweizergrenze, wenn Hetzeund Bellegarde gemeinsam operirt hätten), aber nach ihrer Ge-wohnheit langsam und bedächtig, hielten sie sich überall in derDefensive, während das französische Directorium die Generale seinerdurchaus ungenügenden und schlecht gerüsteten Truppen ungestümzum Angriff antrieb. Ho konnte es geschehen, dass Jourdan undBernadette zu Anfang März 1701) ungehindert den Rhein über-schritten und ersterer bis in die Gegend des Bodensee’s vordrang,dass die Abtheilungen Hotze’s und Bellegarde’s, die in Graubündenstanden, ganz aus diesem Gebiete hinausgeworfen wurden, derFeind selbst in Tirol eindrang und die Verbindung mit dem nörd-lichen und südlichen Theil des Landes gefährdete, dass endlich inItalien der unfähige französische General Scherer gegen die Etschvorrückte und bei Pastrengo einen bedeutenden Vortheil errang.Aber freilich wurde diesem Vordringen bald überall Halt geboten.In Deutschland griff der Erzherzog Karl Jourdan mit grosser ITeber-inacht an und schlug ihn bei Ostracli und Htockach, worauf Jourdanund Bernadette über den Rhein zurückkehrten und ihre Cummandosniederlegten. Im Vorarlberg versuchte Massena vergebens die Schanzen