goldnen Zeiten.
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2 . Angenehm sey die Rede des Drama;jede Gestalt der Rede habe ihre bestimmte Schran-ken. Bey den Griechen heb und verstärkte sie dieMusik, und auch sie in angemessenen Formen.
3. Zur Kunstnachahmung,
der Handlung, (an welches Wort sich bey Aristote-les Alles heftet) gehörte vorzüglich die Action, dieGeberdung , der die Dekoration half. Alle dieseMittel, verständig vereint, untrennbar von einan-der , machten die Tragödie der Griechen zum höch-sten Poem, zu einem Kunstwerk.
4 . Mittelst der Rede wirkt die Mimesis desTheaters, worauf? Deutlich sagt Aristoteles: „aufReinigung der Leidenschaften." Wo-durch ? nicht durch laute Verkündigung, durchMoral, Sentenzen, Erzählung u. f. (sagt er) son-dern durch Erregung der Leidenschaftenselbst, durch Furcht und Mitleid.
5. Durch diese vollendet die Tragödie eine
Reinigung dergleichen Leidenschaften.(a-ses-T-« Aristoteles steckte der Tragö-
die idr Ziel vor; wie sie es erreiche, hat er am W e-sen des Drama, der Fabel gezeiget.
„Die Fabel, sagt er, d. i. die Verknüpfungdessen, was geschieht jstdasWich-
tigste von Allem, was zur Tragödie gehöret. Dieseist keine Kunstnachahmung der Menschen, sondernder Handlungen, der Geschäfte, des Le-bens, des Glücks und Unglücks. Dennauch das Glück bestehet in Handlung; eine Absichtdarauf ist «ine Art Handlung, nicht blos eine B e-