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12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
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297
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goldncn Zeiten.

2Z7

Stoff in der Geschichte, in Novellen, Romanzen,Erzählungen aller Nationen ist noch vorhanden! Esfehlt nur an Künstlern, die ihn bearbeiten. Undwir? leben wir nicht fonwahrend im Limbus derThorheit? Lassen Sie alte Thorheiten abkommen;wir kleiden uns sogleich in neue Moden.

5 .

A. Gern spräche ich noch von einer MittezwischenTrauer- und Lustspiel; mich dünkt,wir haben nur die beyden äußersten Ende betrachtet.

B. Vom bürgerlichen Trauerspiel,von der rührenden Komödie. Ein andermal,wenn uns die Zeit darauf führet.

A. Auch vom historischen und roman-tischen Trauerspiel, von dramatischenGe-dichten, die weder Lust- noch Trauerspiele sind,von Ritterspielen, von Decorativnsgedich-ten, den eigentlichen Schau- und Sehspielen.

B. Ein andermal, wenn uns die Zeit-daraufführet.

A. Auch von den drey und anderthalbEinheiten, den Di-, und Tri- und Telra-logieen, den Sylbenmaaßen des Tbkaters.

B. Wenn die Zeit darauf führet.