Zo2 Früchte aus den sogenannt-ist ein Rath, den Abu Ozeimat, nicht mit gu-ter Muse abgefaßt, sondern slsirto in dem
geheimen oder Kriegsrath seines Herren ausgeschüttet.So hat man auch ein von Muhamed verfertigtes,etliche achzig bis neunzig Verse langes Gedicht, dasein gewisser Haretsch den Helpa ohne einigesvorhergegangenes Bedenken, sich auf seinen Bogenstützend, heraussagte. Die Uebung muß bey ihnensehr groß gewesen seyn. 2) Daß, wie die ersteHälfte des ersten Verses schließt, sich auch die an-dere Halste eben desselben Verses schließe; und wiesich der erste Vers in der Mitte und am Ende en-digt , so endigen sich auch alle anderefolgende, wenn ih r e r au c h n 0 ch so v ie lwaren, bey zwey- dreyh rindert und nochmehr. Doch sind ihre Gedichte selten so lang.
ReiSke giebt Proben von Gedichten, die aufuäi, all, ulo, sni ausgehen und schließt, daß inihrer alten und ältesten Poesie nicht die geringsteSpur von einem reimlosen Gedicht gefunden werde,es möge lang oder kurz, heroisch oder jambisch seyn.
„Doch sind ihre jambischen Gedichte so beschaf-fen , daß sie den einmal gefaßten Reim nichtbeständig beybehalten, welches ein wesentli-ches Erforderniß der heroischen Vers-art ist, sondern sie wechseln mir den rli^rUmisab, beynahe wie wir. Wenn sie einen Reim dreo-viermal wiederholt haben, so verfallen sie auf einenandern." *)
) Drey Fragen, über welche bisher ziemlich unbe-stimmt gestritten worden, beantworte» sich hier-