goldnen Zelten.
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kein andres, kein erfreulicheres Instrument mehr alsA. E. I. O. U. das Nachtwächterhörnchen? Ehe-dem war es nicht also. Denn ohne die zahllos-un-muthigen Spiele zu verfolgen, in welchen Proven-zalen, Eastilier, Jtaliäner sich am Reim ergötzten,(des Namens riirurs selbst als Titels seiner Werkeschämt sich kein Dichter) wer weiß nicht, daß ebenan ihm die Süßigkeit der sogenannten Minne-sänger wie in Blumenkelchen sich erzeige? Ge-danken und Empfindungen wiederholen sich in ihnenoft und für uns zu oft; die Sprache der Anmuth,vorzüglich die Reime machen ihre Blüthen neu undschön. Als die poetische Kunst zur Mcistersangereyherabsank, erhielt sie sich noch an schönen Weisenund Sylbenmaasen; an solchen richtete sie sich inOpitz, Flemming, Eknitz, Besser, ob-gleich mit schwachen Kräften wieder auf, und als siein Hagedorn, Gleim u. a. reiner aufblühte,was half ihnen dazu, als die schöne Kunst (cisntin) der Trubadorcn? Lese Man HagedornsAnmerkungen zu seinen Gedichten, um wahrzuneh-men, mit welchem Fleiß er vom Schönsten, was erkannte, Blumen gesammlet, wie zart er sie geord-net ! Seine Jugcndgedichte verwarf er völlig undunerbittlich. Gleims früheste sind fast seine bestenLieder; die drey Romanzen, die er zuerst in unsrerSprache sang, sind noch unübertroffen die artigsten,die naivsten. So Ewalds u. a. unbillig verges-sene kleine Gedichte» so Gerstenbergs Tande-leyen, in denen, wie ein anmuthigcc Bach, derReim Blumenstücke des Adonis durchspület. 'Ja,soll er noch vergessen siepn, der aus seiner W i n.ter bürg wie eine Nfgchsiggsi hiur.c dichten Aw.ci--her-erL W. Lit. u. Kunst,. XII. U Arüe/u--.