Buch 
12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
Entstehung
Seite
306
JPEG-Download
 

3v6 Früchte aus den söge na nut-zen sang, in seiner Sprache die zierlichsten Kränz«flocht und sich in Reimen und ohne Reim in jedemangenehmen Sylbenmaase an jedes niedliche Sylben-maas versuchte? Das Andenken seines Freun-des an ihn, das hier folgt, wird Jedem seiner Freun-de, obwohl auf eine traurige Weise, angenehm seyn.Erscheint die gewünsch/e Sammlung seiner Gedichte,so wird Jeder die ihm liebsten als Myrrhen um«in Grab pflanzen *).

>A-

VolkKgesang.

Heisst also die Romanze, obwohl iht nachherder Gebrauch eine engere Bedeutung gegeben, ei-gentlich nichts als Muttersprache der südlichenLander Europens und in ihnen Volksrede,Volksgesanq: so lasset uns von Sprachen undSvlbenmaasen weg auf iht Wesentliches, den In-halt sehen und dessen Regel erkunden. Nord-wärts der Alpen tönen die Völker nicht zur Guitar-

Auf diesen Aufsatz folgte das Andenken an ei-nen Besuch vey dem ehemaligen wür-digen Superintendenten Johann Ni-klas G ö tz, zu Winterburg in der hinlern Graf-schaft Svonheim, von Herrn von Knebel.