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12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
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307
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re; das Duranclarts, Onranckarta ; o Be1--rnas,o Rslsrma, Uio vercls, lio vsrcls sind siicht ih-re gewöhnlichen Anklänge; wohl aber Jamben zumHorn, zur Trommete, zur vollen starke» Harfe:

Der Percy aus Northumberlandund dergleichen im männlichen Tritt und Takt sindihre Anklänge, in welchem Svlbenmaas denn auch,wie die alten Melodien zeigen, zwey Zeilen zusam-mengehören. u»ler dem nordischen Klima isls na-türlich, daß, wie das Bardit scharf an die Schildestieß und die Skalden in zwey Zeilen drei) ähnliche An-klänge (Alliterationen) statt des Reims liebten, alleshier mehr auf An- als Ausklang gerichtet werde, mehrauf andringende Macht, als auf süßzerschm-lzendeLiebe.

Diesen Tönen folgt ihr Inhalt. Wie noch imTodtenreiche der zusammengedrängte Bolkshaufe A!--caus Abentheuer und Unglücksfälle zu Land' undMeer, der Sappho Klagen über ihre unglücklicheLiebe, vor allem aber Schlachten, Schlachten, Ver-triebne Tyrannen u. dgl. am begierigsten hört, undjeden Ton derselben gleichsam cinsauget, da auch derHöilenhund selbst die struppigen Ohren senkt, und dieRiesen der Vorwclt horchen *): so sind auch unterdiesem Mond - und Sonnenlicht Abentheuer, Un-glücksfalle, Thaten, tapfre Thaten der Vater, dieKlagen unglücklicher Liebe, vorzüglich aber die Ge-richte der Adrastea, wenn sie den Bösen er-eilet, den Uebermuth stürzt, Untreue rächt, den Kek-

*) Horst. Lsrm. I,. II. rg.

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