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12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
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377
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Homer und D sfi a n.

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mit Evnai und Crimvra, mit Rvnnan undRivina, mit Fingal, Hssian, Oscar, Mi-nona bekannt; wir horten die Gesänge Selma's;Eomala erschien; Earthon, der Tod Cuchul-lins, Berrat hon, Karricthura *). Al-lenthalben sahen wir Scenen der Unschuld, derFreundschaft, der väterlichen, kindlichen, der Bru-der-- und Schwesterliebe, und hörten von der Weh-muth getrennter Liebenden und Gatten die rührend-sten Töne. Offenbar trug die adacciffene Gestaltdieser Erzählungen, ihre hohe Einfalt, und wennsch saftigen darf, ihr niedrer Himmel, ihreschmale Einfassung zu dem Eindruck bey,den sie auf alle, insonderheit jugendliche Seelenmachten. Wie aus der Ferne, aus einer Höhle,über das Meer, vym Tbal oder von Gebirgen derNebelinsel her, hörte man süße Stimmen und sahyue im Traume die engbeschrarikte, von Wollen um-faßte Hütte her Edlen und Geliebten,

Fingal erschien ; bald auch, nebst andern Ge-dichten, Temora. Sie wurden als Epopeen an-gekündigt, die mit Homer wetteifern, und ihn wohlgar übertreffen sollten. Dahin zielte in mehrerenAnmerkungen Mac-Phersyn selbst, Hssians un-

*) Uebersetzt erschienen diese einzelne Gedichte unterdem Lite!: Fragmente der alten Hoeh-schottländ ische» Dichtkunst. Hamb.176h. Luch Fingal, ein Heldengedicht nebstverschisdnen andern Gedichten Ossi aus. Hamb,»76h.

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