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Homer und Ossi an.
sterblicher Herausgeber; dahin Hugh Blairs kri-tische Abhandlungen *); noch mehr Cesarotti'sAnmerkungen zu seiner Italiänischen Ucbersetzungdieser Gedichte. Dem zu Folge sang Denis inwohlklingenden homerischen Hexametern, mit lyri-schen Sylbcnmaasen untermischt, sie den Deutschenvor, und gab ihnen dadurch noch mehr das Anseheneines einförmig-fortgehenden Ganzen. Mehrere Ue-bersetzungen in Prose folgten. Zugleich aber erschie-nen auch Einwendungen und Zweifel, dievon sehr verschiednec Art waren **).
Die Irländischen Zweifel dünkten mir vom we-nigsten Belange. Zrland nämlich, (Erin) wollte sichFingal und Ossi^rn landsmännisch zueignen; cSreklamirte den Sänger wie den Helden. Fingalsollte Fion oder Fin, König in Lein st er, Os-sian soll Oisin, der Sohn Fions gewesenseyn u. f. ***). Auf Alle dies, dünkt mich , kannman kurz antworten: „beweiset, daß er es ge-
Uebersetzt von Denis im dritten Bande seinesOssians; so wie auch durch die ganze Sammlunghin Cesarotti's Mac-Phersons Noten»
Ein vollständiges Verzeichniß dessen, was überOs-sian gestritten und geschrieben worden, liegt aus-ser meinem Wege; wahrscheinlich ists auch vonandern schon geliefert worden.
*") Eine Abhandlung hierüber ist in den Unterhal-tungen (Hamburg 1766. B. 1. S» 3ag. u. f.sübersetzt worden; gut, daß wir mit mehrerendergleichen verschont geblieben.