Homer und Ossian.
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sie hatte, verunglimpfen wollten; vielleicht mit man-chen Abwechselungen sangen Alle Einen Homer.Und so mögen denn auch Schotten und JrkänderEinen Osstan so lange lesen und an Einen Fingalso lange glauben, bis Irland aus seinen Mittelnuns einen zarteren Ossian, einen edleren Fingal her-vorruft, als ihn Mac-Pherson darstellte. So-dann wollen wir der romantischen Sage dankbarseyn, die sich in zweyen Mundarten zwar verschieden,in jeder aber vortrefflich erhalten. Bisher ist vonIrischen Gedichten nichts bekannt, das an die Schot-tischen reiche..
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Ein ungleich wichtigerer Zweifel war der, denman gegen dieAechtheit desMac-Pherso-nischen Ossian s macht; und es ist zu verwun-dern, daß man ihn, der kecken Manier ungeachtet,mit der ihn die Engländer vorbrachten, bisher nochso unbefriedigend aufgelöset hat. Mac-Phersonkonnte dies am leichtesten thun, ja den Zweifel aufeinmal zu Boden schlagen, wenn er einzeln und treuanzeigte: „wohecEr jedes Stück habe? in wel-cher Gestalt er es empfangen? und was daransein sey?" Der Urtext dieser Gesänge in ihrerbrüchigen Form, mit den Sylbenwaascn und Ge-sangweisen begleitet, deren entzückende Einfalt undAbwechselung mehrere Verehrer Ossians rühmen,wäre, ohne alle kritische Noten, ein Erweis derWahrheit für Welt und Nachwelt gewesen, gegenwelchen kein Britte, kein Johnson einen Lauthatte thun mögen. Meines Wissens ist dies nichtzeschehen; und daß es nicht geschehen ist, daß es