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Homer und Ossian.
Daß eine solche Behandlung Ossians sehr nütz-lich seyn müsse, ist schon daher ersichtlich, weil siedie einzig-vernünftige ist. Entspringe daraus einResultat, wie es wolle; Mac-Phersons Ruhmkann es nicht schaden. Sey alles der Tradition ent-nommen, wie Ers gab; Er hats gesammler, Er
welcher Zeit ist die Diktion des Gesanges undder Handschriften? Untersuchungen und Beleh-rungen solcher Art wären verdienstlicher als alleLobpreisungen Ossians.— Die 6alio Xntiguitiessollen zwar unter dem Titel Soair Dana Ersischherausgegeben seyn; daß aber diese und nichtMac-Phersons Ossian, daß sie, soviel ichweiß, ohn' alle Kritik herausgegeben sind, bringruns nicht weiter. Im Jahr 178!» hat' ein Jr-lander'Ar t u r B 0 u n g Galische Gedichte, diesich auf die Geschichte der Fians beziehen,, inNordschottland gesammlet; (übersetzt ins Deutsche1792 s sie sind mir noch nicht zu Händen gekom-men. Eine treffende Anzeige, worauf es bey ih-nen ankomme, stehet im i 3 g. Stück der allge-meinen Literaturzeitung 1790. Wenn auf diesemWege von andern, insonderheit von Galen selbst,fortgeschritten würde, käme man zum Ziel. Gemei-niglich aber geschieht am spätesten oder gar nicht,was zuerst hatte geschehen sollen. Späterhin sindmehrere Gedichte, z. B. tbs Works ok rko Ln-lellonian Laräs herausgekommen, deren Mytho-logie sogar viyn Mac-Pherssnschen Ossian aus-zuweichen scheint. Vielleicht ist keine Gesanges-art , in der sich, dem Anschein nach, so leichtsorlsingen läßt, als die Gesangweise Ossians.