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als der schlichte, einfache Ossian? Da war es jaganz an Ort und Stelle, daß Mac-Pherson. denliterarischen Krämern alte Handschriften in die Lä-den zu London legte, daß sie sich daran satt sehenkönnten; er wußte doch, daß sie damit nichts thunwürden.
Aber was Mac-Pherson nicht that, thue jetzteiner seiner Freunde, deren Mehrere doch gewiß diegenaueste Kenntniß der Sache haben. Man lasseweiter keinen Engländer oder Jrlander umherreisen,sondern entdecke zu Ehren Ossians und Mac-Phersons die Beschaffenheit der Sache kritisch,klar und wahr. Bey einiger Genauigkeit müssensich dabey in Ansehung des Ursprungs der Verbrei-tung , der Erhaltung und Abänderung dieser Sagen,in Ansehung der moralischen, geistigen und politi-schen Begriffe dieser Gedichte Untersuchungen erge-ben, die alle ästhetische Belehrungen über den Werthdieser Gesänge weit überwiegen. Ich traue der gü-tigen Zeit es zu, daß sie auch dieses Werk zu ihrerStunde fördern werde,
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Denn was sollte die ganze Parallele zwischenHomer und Ossian sagen? Daß Homer keinOssian und Ossian kein Homer sey? werhätte daran gezweifelt.
Unsere Erde hat mancherley Klima; unser Men-schenstamm hat mancherley Geschlechter. Jonien istnicht Schottland, die Galen sind keine Griechen;hier ist kein Troja, keine Helena, kein Pallast derEirce. Was wollen wir unnütz vergleichen? Ge-gend, Welt, Sprache, die ganze Seh- und Denkart. beyder