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Homer und Ossi an.
Meistens sinds.Töne des Ohrs, dadurch er sie mah-let: denn diese stimmen das Gemüth mehr, als An-sichten des Auges. Nun hebt er an; jede Sage istmit seiner eignen individuellen Empfindung, wie mitdem Finger der Liebe bezeichnet; und so ald er kann,wird die Begebenheit selbst Stimme, Klage derWehmuth, H arfeng e sa ng. Auch in den gros-sen Gedichten, Fingal und Temora, geht allesvon Tönen der einsamen Harfe aus, und kommt aufdiese zurück; an ihren Seiten hangen alle Gefühledes Herzens, so w e die verlebten Schicksale der Va-ter. Und der Gesang ändert sich nach jeder Em-pfindung; die Schotten können das Rührende jederunerwarteten Abwechselung des sanften, traurigen,oder wilden und kühnen Sylbeiunaases nicht genugpreisen: von welchem allen Homer nichts weiß.Unermüdet irret dieser immer auf derselben lieblichenSaite, und ward auf ihr ein Muster des Wohl-klangs für alle Gegenstände und Situationen. Erist ein rein-epischer, Ojsian ist, wenn man sowill, ein lyrisch-epischer Dichter.
Mit dieser verschiednen Act deS Gesanges unter-scheidet sich auch der ganze Genius beyder Dich-ter. Bey Homer treten alle Gestalten wie unterfreyen und heiter» Himmel in Hellem Licht hervor;als Statuen stehen sie da, oder vielmehr sie schreitenhandelnd fort, leibhaft in völliger Wahr-heit. Auch alle seine Gleichnisse und Naturbildernehmen an dieser völligen Sicdtbarkeit Theil;langsam wälzen sie sich umher, um gleichsam vonallen Seiten ihre Nacurbestandheit in ewigfesten Za-gen darzustellen und zu gewahren. Kem festererPlatz ist, als das Feld vor Troja; unter dem im-