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wurde und Gegenstand der Berathungen des Parlamen-tes während mehrern Tagen war.
So stehen nun die Sachen. England hat — wiegesagt — zuerst diesen eigentlichen Kriegszustand un-serer Zeit, diese eigenthümliche Richtung unsers Jahr-hunderts erkannt und überall auf dem Wege der Han-delsverträge sich für eine lange Reihe von Jahren diemeisten Yortheile zugesichert und getrachtet allen andernden Weg abzulaufen und zu versperren.
Aus allem dem geht also hervor, dass die civili-sirte Welt schon jetzt den Arbeitserzeugnissen der Schweiz fast ganz geschlossen isi, und dass dieser Schluss bin-nen wenigen Jahren nach aller Wahrscheinlichkeit voll-ständig sein wird, während hingegen die Schweiz selbst, den Arbeitserzeugnissen aller andern Nationengeöffnet ist.
Was wird nun die muthmassliche Folge dieses erstseit wenigen Jahren eingetretenen Zustandes für die Schweiz sein ?
Ehe ich auf diese Frage antworte, will ich vor-her noch eine andere allgemeine Zeitfrage hier behan-deln, welche von vielen Seiten schon angeregt, und alszweifelhaft dargestellt wurde, nämlich die, ob es auchwirklich gut für den sittlichen und materiellen Zustandeines Yolkes seie, etwas anderes als bloss Agrikultur -Industrie und damit eng Zusammenhängendes zu betrei-ben, und ob wirklich die andern Hauptzweige der Ar-beit, nämlich die Manufactur-, Berg- und Hütten-In-dustrie im ausgedehntem Sinne unserer Zeit zu pflegenund zu betreiben, im wahren Interesse eines Volkes liegen?