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Betrachtungen über die wohlthätigen Wirkungen und Folgen der Arbeit im Allgemeinen, namentlich der Manufactur-Industrie mit besonderer Beziehung auf die Schweiz und ihre derzeitige commerzielle Stellung zum Ausland / Von J. Sulzberger
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Zeit und den Raum zu besiegen, und dabei ebensodas tausendfältig vorhandene Elend der Menschen zulindern, sie zum Guten mitanzuspornen und dabei zu-gleich die eigenen — von Gott erhaltenen Eigenschaf-ten zu üben, auszubilden und zu veredeln? Hat derMensch nicht hiefür die kunstreiche Hand, dieses herr-liche Geschenk der Natur; hat er nicht hiefür einenGeist zum Denken, diesen unendlichen Vorzug vor denThieren erhalten?

Wie wäre es möglich, dem Fluge dieser Denk-kraft, irgend eine Grenze setzen zu wollen, oder auchnur zu behaupten, es wäre besser in Unthätigkeit undEntsagung dahin zu brüten? Gehe man doch dahin,wo dieser Zustand von Rohheit bei den Menschen nochgegenwärtig vorhanden ist, und sehe ihre physischeund sittliche Niedrigkeit und Verworfenheit, ja ihreAnnäherung an das Thier. Nicht einmal in den ausser-europäischen Wildnissen darf man solche bedauerns-würdige Völkerstämme aufsuchen, welche der Anwen-dung der. Werkzeuge oder Maschinen noch fremd ge-blieben sind. Ihre Denkkraft, ihre bessern menschli-chen Eigenschaften sind so wenig aufgeweckt und ge-übt , dass sie gar keine Bedürfnisse kennen, und da-her auch den mächtigsten Hebel der Veredlung_die

Arbeit — nur so lange in Anwendung bringen, umvon einem Tag zum andern einige Kartoffeln, Kartof-fel - Branntwein und einige wenige Lumpen zur Be-deckung sich zu verdienen. Man glaubt gar nicht,welche masslose Armuth besonders in denjenigen Län-dern, welche langen Winter haben, den weitaus grös-

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