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(nachdem bereits früher, ich weiß nicht mehr, durchwessen Anordnung, 60 abgegeben worden waren) ver-abfolgen zu lassen. Die Bitte wurde gewährt!
Ungefähr um halb 6 Uhr ging ich über den Münster -und Paradeplatz und überzeugte mich, daß vor beidenEingängen zum Zeughaus Abtheilungen von Cavallerie,Scharfschützen und Infanterie aufgestellt waren. Aufdem Paradeplatz sah ich auch Herrn Oberst HirzeUdem ich von der durch den Regierungsrath ausgespro-chenen Genehmigung und Ausdehnung seiner Vollmach-ten Kenntniß gab. Dann begab ich mich nach Hause,wo meine Leute, die ich seit gestern Abends 7 Uhrnicht gesehen, die Nacht in der größten Unruhe zuge-bracht hatten, die durch auch in mein Logis gelangteNachrichten vom Anmärsche des Landsturmes nochvermehrt worden war. Hier hörte ich, wie durchPolizeidiener ausgerufen wurde: alle waffenfähigeMannschaft sei aufgefordert, sich zum Stadthaus zubegeben; wer Waffen habe, soll sie mitnehmen; werkeine habe, dem werden solche verabreicht werden.
Kaum bei Haufe angelangt, erfolgte erpresse Ein-ladung zur (letzten) Sitzung ins Poftgebäude. Diebeiden Abgeordneten waren zurück; Eduard Sulzerließ eine Stunde auf sich warten. Nach seiner An-kunft berichtete Hegetschweiler: Wir begaben unsAuftragsgemäß nach Oberstraß und stießen dort beider Linde auf ungefähr 2000 Mann, von denen etwa200 bewaffnet waren, welch letztere bei unserer An-näherung in Reihe und Glied traten und präfentirten.Wir frugen nach ihrem Anführer. Als solcher warduns Herr Pfarrer Hirzel bezeichnet, der sich in einem