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zur Apathie, zur Erschaffung alles politischen Lebensgeführt. Die Stadt hatte allmälig unbedingten Ein-fluß und unbeschränkte Macht wieder an sich gebracht.Rathe und Richter des Landes waren zu bloßen Fi-guranten herabgesunken, deren Wille von dem Willender obern Leiter der öffentlichen Angelegenheiten ab-hing und dem man sich sagen oder auf die Ehre ver-zichten mußte, ein Amt und einen Titel zu tragen.Die letzten einträglichen Stellen waren an Städterübertragen; in den Rath wurden, mit Ausnahme de-rer, die früher darin saßen, Leute berufen, derenSchwäche oder Gesinnungen man zum voraus versi-chert war und man schrieb es der Zunft Küßnacht seiner Zeit hoch an, als sie es wagte, — eine Aus-nahme von der Regel zu machen. So war nach undnach des Volkes Sinn für öffentliche Angelegenheitenuntergegangen. — Die Zuliustage erwärmten undschmolzen die eisige Kruste, unter der er tief ruhte. Mitbewundernswürdiger Kraft strömte neues politischesLeben aus nicht geahndeten Tiefen hervor. Das neueSystem setzte alle Fibern in Bewegung. Wo vormalsSchlaf und Bewußtlosigkeit, da war jetzt Selbstgefühlund eigener Wille. Ungeduldige Begehrlichkeit waran die Stelle gleichgültiger Unterwürfigkeit getreten.Hundert Bedürfnisse zumal regten sich und wurdenlaut. Die Unbill der Beschränkung in politischen Rechtenwurde eingesehen, gerügt, Abhilfe verlangt. Schrei-ende Uebelftände im Zustizwesen, zu deren Bezeich-nung jetzt genügt, an die Verschmelzung der Gewalten,an die Abhängigkeit des Richterstandes, an die Un-kenntnis und Nichtbeachtung der Gesetze, und an das