der Humanität.
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Schaden bringt. Doch wird ein Tugendhafter hoch-begabte Leute nimmer schimpfen."
„Bescheidenheit wird nur gegen ehrliche Leuteerfordert; Irrende muß man unterrichten, nichtschimpfen mit harten Worten; Bosheit aber mußmit Beschämung gestraft werden, Unterricht hat dakeine Statt. Will man vorschliche Bosheit ehrer-bietig unterrichten, den Wolf bitten, die Schaafenicht zu fressen, so wird Bosheit durch die Ehre ge-stärkt, und andre zu gleicher Bosheit gereizt; konisnooet, rnslis czui pnvait.
Wie unzeitige Barmherzigkeit der ärgste Grimmist: so stiftet unzeitige Ehrerbietung weit mehr Un-glück als unnöthiger, allzuqroßer Zorn. DerPäbstler mörderischer Eifer hat mit Geißeln, Mar-tern, Brennen die Welt nicht so verderbt, als dieheimliche Herrschsucht der bescheidnen Höflichen, derheiligen Heuchler tückische oder dumme Sanftmut!,.Wie die abgedroschne Predigt von der Freiheiteine Eitelkeit ist: so ists mit dem Senf der Be-scheidenheit ein herber Betrug, daran ein Auf-richtiger sich nicht kehret. Den Betrüger einen Be-trüger zu nennen , gehört nicht nur zur Aufrichtigkeit,sondern auch mit zur Freiheit; es ist eine noth-wendige Sache."
„Unsre Ehrenretter, wenn sie am eifrigstensind, werfen den Franzosen die lächerlichsten Kinde-reien vor, die gar nichts bedeuten. Also, wenn sieihnen heftig wehe thun, und sie mit Vorhaltunggrober Fehler recht demüthigen wollen, so zäblcn sieher, wie bie und da ein Franzvs Wittcnbcrg-