Band 
Adrastea III.
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63
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der Humanität. 63

des Abgrundes stehen, die Namen und SchriftenDerer, die einst der Humanität dienten, um soheiliger bewahren. Sie sind uns alsdann Reste ei-ner versunkenen Welt, Reliquien zerstörter Hcilig-thümer.

Du guter Montaigne, ihr Dichter undSchriftsteller voriger ruhiger oder stürmischer ZeilenFrankreichs, und ihr, die ihr guter Genius beiZeiten hinweg rief, Rousseau, Busfon,D'Alembert, Diderot, Mably, Du-Clos; was ihr und eure Genossen der Mensch-heit Gutes erwiesen, ist ein Gewinn für alleVölker.

Die Britten haben durch das, was sie Kumournennen, die Fehler des Uurnour's selbst dargestellt,und dadurch die Unregelmäßigkeiten, das Ausschwei-fende und Uebertriebene in menschlichen Charakterendem Gelächter Preis geben, dem moralischen Ur-theil ins Licht setzen wollen. Da uns Deutschen die-ser duinour, (leider oder gottlob?)'fehlet, indemunsre Thoren meistens nur abgeschmackte Thorensind: so >sts für uns, in diesen fremden Spiegelzu sehen, gewiß keine unnütze Beschäftigung. DerFlügelmann exercirt vorspringend, damit der Sol-dat im Gliede, und der steife Rekrut exerciren lerne.

Aeußerst Deutsch wäre es aber, wenn wir dieseUebertreibungen für Schönheit nehmen und Shak-speare's, Addison's, Swift's, Fiel-ding's, Smollel's, Stcrne's humoristischeFiguren als Vorbilder des moralisch-guten Geschmack?ansehen wollten. Dichter und Uebersetzer wären aNdiesem Stumpfsinn wenigstens sehr unschuldig.