Band 
Adrastea III.
Seite
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Briefe zu Beförderung

Bändchen erschienen, die zu mehreren Hoffnung er-wecken und Hoffnung geben.*) Petrarca, A u-gustin, Uriel Acosta, Franz Junius,Comenius, Holder g, Leibnitz sprechen hier;allesammt in der eignen Sprache ihres Herzens undGeistes. Von Petrarca sind seine drei Gespräche übersich selbst, „mein Geheimniß" genannt, ganzübersetzt; A u gu stins Bekenntnisse im Auszuge.Acvsta's exernpiar vitas tiumanas, wie cSLimborch, Franz JuniuS Lebensbeschreibung,wie sie Merula bekannt gemacht, ComeniuSBekenntniß von sich aus seinem Eins ist Noth(unurn nenessarium) Holberg, Leibnitz ausikren Briefen. — Können verschiedene, allesammtmerkwürdige Männer in einem engeren Raum auf-treten, und von sich zeugen?

Ihrem eignen Zeugnisse hat der Autor mit Er-zählung ihrer Lebensumstände fortgeholfen; wie, dünktmich, nothwendig und recht ist. WaS weiß ein Sterb-licher, wer oder wozu er da sey? zu welchen Zweckenihn die Vorsehung in ihrem großen Plan brauchenwerde? Er schüttet sein Herz aus, in Freude odermeistens in Leid, vor Gott, vor sich selbst oder vorMenschen; sein Auge blickt nieder zur Erde. Dennseiner Schwächen, seiner mühsamen, oft eiteln Be-strebungen, seines Kampfes mit sich und mit anderndemüthig bewußt, zahlet er sich kaum, und kannund darf nicht rechnen, was seine Ziffer zum gro-ßen Nenner der Welt bedeute oder bedeuten wer-de? Hier darf der Autor, der den Bekennenden alsFreund vorführt, zumal wenn er Jahrhunderte nach

') Winterthur ngr. 1798. von Z. G. Müller.

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