Band 
Adrastea III.
Seite
80
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Lo Briefe zu Beförderung

von der manche, die auf diesen Namen schmähen,fast keinen Begriff haben, muß man sie lesen. Dieganze Denkart, ja ich möchte sagen, der Witz, diePhantasie, selbst die tauschende Sophisterei Augustinsist in ihnen. Unser Autor ist über ihn nur kurz ge-»v«sen: denn über August!,, müßte man ein Buchschreiben.

Welche Kampfe hat der atlne Acvsta sich zu-gezogen! welch« Verfolgungen der redlich« JuniuSstandhaft ertragen! Auch beiComenius siehet manseinen zwar nicht tiefdringenden, aber viel umfassen-den Geist, seinen allenthalben aufs Nutzbar«, aufReform der Wissenschaften und Schulen gestelltenSinn. Ueber ihn, der für sein Zeitalter mehr alsBa sedow war und noch mehr hätte seyn kommen,wünschte ich, daß Jemand ausführlicher sprächt.

Halbe rgS Leben ist äußerst merkwürdig undunterhaltend, wie es auch der Mann selbst war. Inseiner Zeit und Lage, nach einer solchen Jugend,hat er ungemcin viel geleistet; er riß sich selbst überdie Denkart seines Landes hervor, und ward, zwarm keiner Bemühung ein Stern erster Große, allent-halben aber ein freundlicher Stern mitten >m dichten Ne-bel, Manche seiner Schriften sind noch jetzt sehr les-bar, zumal sein Klimm »Nd seine Btiefe. Unterden Alten waren im Plularch und Lucian, Te>renz, Ovid, Juvenal, Petron und Piini«us, unter den Neuern nebst einigen Geschichtschrei-bern GrotiuS, Va >) le, le Cletc, Mokieredie liebsten: man siehet die Spuren davon in seinenSchriften, in denen sich nirgend ein tiefer, allenthal-ben aber ein Heller, lebhafter, vernünftiger, morali-scher Geist zeiget. ,