Band 
Adrastea III.
Seite
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der Humanität» 8t

Leibnitz endlich — hier kennte unser Autor-der die bekannten Lebcnsumstände nicht wiederholenwollte, wenig sagen: denN die Geschichte seinesGeistes hat Leibnitz uns nicht selbst geschrieben. Erlebt für uns in seinen Schriften, aus welchen hiereinige Umstände zusammengestellt sind. Hören Sitvon ihm eine Weissagung!

„Ich finde, daß solche (leichtsinnige, irreligiöse)Meinungen, indem sie je mehr und mehr unterLeuten von det großen Welt, Nach welchen sich dieübrigen zu richten pflegen, Liebhabet finden, undsich in die Modebüchet einschleichen, alles zu derGeneral-Revolution, von welcher Europabedrohet wird, zubereiten, und die Zerstörung allesdessen vollenden helfen, was von den edlen Grund-sätzen der Griechen und RöMer, welche die Liebedes Vaterlandes, des gemeinen Wesens und dieSorge für die Nachwelt ihrem eignen Glück, jaselbst dem Leben vorzogen, bis jetzt Noch übrig ge-blieben ist. Dxk GeMeiNgei st (puklio spirit)vermindert sich außerordentlich, kommt je Mehr undmehr aus der Mode, und wird noch Mehr abneh-men, wenn er aufhört, von einer guten Moralund der wahren Religion, wie selbst die gesundeVernunft sie lehrt, unterstützt zu werden. Sogardie Bessern von der entgegengesetzten Seite Nehmenkein andres Ptincipium Mehr als die Ehre an.Bei ihnen aber heißt ein Mann von Ehreschon der, der nichts thut, was sie für nieder-trächtig halten. Und wenn sogar einet aus Laune,oder UM seine Ehrsucht zu befriedigen, StrömeBlutes vergießen Und alles über einander werfenHerders Werk« z» Phil. u. (Lesch, LI. § III,