der Humanität. Ar
seiner Gedanken und Empfindungen verband, diesich in seinen Briefen durchhin offenbaret: so konnteer an diesen Gesprächen dem heiligen Augnstin so ewenig Hehl haben, als an so manchen Sonnetenund Gesängen, die auch sein Innerstes schildern.Er hatte ein Gemüth, das nicht verschlossen seyndurfte, und sich jrlso auch nicht verschloß; daherwir ihn in allen Situationen seines Herzens undLebens weit genauer kennen, als irgend einen sei»ner Mitgenossen in diesen sonst dunkeln Zeiten.Lesen Sie, m. Fr., die Nachrichten von seinem Le-ben *), die ein Verwandter seiner Laura aus Liebegegen Petrarca und gegen seine Familie zusammen-gestellt hak. Sie werden freilich lachen, tvcnn erihm auf jeden Wink seiner Gedichte Tritt für Trittin seiner Liebe folget und ihm durchaus jede Wen-dung seiner Sonnete, Reime und Eanzvnen füreine historische Wahrheit anrechnet; von allem diesemwerden sie ihm wenig oder nichts glauben. Aberaus der Zusammenstellung der eignen BriefePetcarchs werden Sie Petrarca kennen und liebge-winnen lernen, wie Sie vielleicht wenige Dichter,Schriftsteller und Philosophen lieben. Ich wünschte,daß uns jemand auch mit dem h. Augustinus, auSseinen Schriften, insonderheit aus seinen Briefen
*) ponr In via k'rauaoirc?etrai'g,le,
1764. Linst. -zVol. h. Die deutsche Hebers,hang«Wer dem Titel: Nachrichten zum Lebe,»des Franz Pektarca 177b — 7g. hat in An-sehung der aus dem Italiänischen übersetzten Stel-len vor dem Original viel Vorzüge.