Band 
Adrastea III.
Seite
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der Humanitär.

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weil sie ein Unendliches zum Ziel und Maaßstabenehmen, von so ungeheurer Wirkung, sie bringen,,m Erhabenes vor den Geist, das dieser nicht fas-sen kann, und nach welchem er doch unaufhörlichzu streben gereizt wird, bis er kraftlos unter sichsinket. Erstaunen Sie also nicht, daß die Lebender Heiligen mit ihrer frommen EntWer-bung, mit ihrem Durst nach dem Unendlichen,mit ikrem Anstreben nach ewiger Ruhe zumal inzarten ;ugendlichen.Gen>Ü!heru so viele Wirkung ge-than haben: denn eben diese Gemüther kannten dieSchranken ihres Daseyns noch nicht, und lernten sieoft nur alsdann kennen, wenn ihnen die Lust zu le-ben und zu wirken verging, und sie nach manchervergeblichen Mühe auch in diesem geistlichen Dunst,mit welchem sich zu lange ihre Seele genährt hatte,Eitelkeit fanden. Um dieser zarten so leicht verführ-baren Gemüther willen, wünschte ich also nicht, daßsolche Schriften aufserordentlicher oder kranker Men-schen sich zu sehr vermehrten, oder unbcdachtsam ge-mein gemacht würden. Wer mich von Kindheit aufin meinen Pflichten stärkt, und mir die Bahn mci,nes Lebens rein und klar vorzeiget, der sey meinLehrer, nicht der, der mich über diese Bahn erhebenwill, und mir dazu betrügliche Dädals-Flügel be-reitet. Wie sich das Innerste eines Menschen gegenGott verhält, bleibe zwischen diesen beiden ein hei-liges und seliges Geheimniß, ohne daß es auf eineunselige Weise zum Zwangsmodcl andrer Menschenwerde, über welchem sie vielleicht ihre besten Jahreund ihre redlichste Form verlieren. ,

Noch weniger gefallen mir die geistlichen Stun-den- und Tagebücher, in denen, man sich so