Band 
Adrastea III.
Seite
104
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welchem der Bqum wuchs. Wenn. Rousseau in sei-nen Schriften, und überhaupt in den bessern Stun-den seines Lebens so weit über sich selbst emporstieg,so müssen wir ihm als einem Ucberwinber sein selbstdie Palme reiche«/ und uns durch sein Beispiel war-nen lasse«, auch in Evnfesiivncn keine »»behutsamenSonderlinge zu werden. Was wir- sind', sstnd wirGott; was wir hervorbringen oderuusüben können,das ist für andre«

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i Ich unterscheide also auch von Confeflionen garsehr dieLebensbe f c hr c i b u nge n, die merkwürdi-ge Personen zu gewissen bestimmtest Zwecken für amdre von sich aufzeichnen. Wenn diese wahr undmerkwürdig sind, verdienen sie das größeste Lob, undhaben um so.mehr Interesse in sich, je mehr sie ih,ren Zweck genau verfolgen. Ei» Vater, will seinenKindern, ein Bürger seinen Mitbürgern, ein Gelehr-ter, ein Held, ein Staatsmann will denen, die sei-nes Berufs sind, ein Erbtheil an seinem Le,ben hinterlassen; wohl! er bereite diesen Schatzaufs beste, als er kann, und er darf des Danks der-selben gewiß seyn; natürlich aber bleibt aus diesenDenkwürdigkeiten alles weg, was sich nicht darstellen,nicht vortragen laßt, oder was nicht zur Erläuterungfeiner selbst gehöret. Auch die Fehler, die ein solcherMann von sich zeiget, wird er in. einem nützlichenLicht zeigen, und im Ganzen wird er mehr erzählenals über sich selbst entscheiden und richten. Lebens-beschreibungen dieser Art sind wahre Vermächt-nisse der Sinnesart denkwürdiger Personen,Spiegel der Aeitumstände, in denen sie leb-ten, »nd eine praktische Rechenschaft, was