Band 
Adrastea III.
Seite
105
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sie aus solchen und aus sich selbst gemacht, oder^ wo-rin sie sich, und ihre Zeit versäumt haben. Mit jefroherem Herzen sie aufgezeichnet wurden ; desto des,ser. Freunde und Feinde vergaß der Verfasser, jaer sahe sich selbst als einen Hingefchiedne» an, indemer sein Leben sürS Vaterland oder für die Seinennützlich machte. Sein Genius, oder die mora«lische Vernunft mußte ihm dabei die Feder sühiren, und kein anderes Resultat ihm vorschweben, als;„Wenn ihr gethan habt, was euch befohlen ist, sa„habt ihr gethan, was ihr zu thun schuldig wäret.,"

Sie wissen, m. Fr., daß wir unter mehrerr,Völkern schöne Denkwürdigkeiten dieser Art haben;und es wäre gut, wenn die unbekannteren ans Lichtgebracht, das Zerstreute gesammelt, und das Fremdezu uns hinüber geschafft würde. Es würde dies ein»kleine Bibliothek der Schriftsteller über sich selbst,und damit gewiß ein vortrefflicher Beitrag zur Ge-schichte der Menschheit. Da nun unläug-bar der edlere Theil des Publikums aus dies« immeraufmerksamer wird, indem unser Geschlecht eS vonTage zu Tage inniger fühlt, daß es sich selbst dasNächste sey, und sich selbst bearbeiten müsse ^ -maus und durch sich zu machen, was noch auf Erdengeschehen soll : so börste der, der sich einem solchenWerk unterzöge, wohl gewiß auf den Beifall derEdelsten seiner Nation rechnen dörfen. Nur aller-dings gehörte dazu auch, daß er diese Porträte undBüsten nicht als ein Lohndiener voll Unrath oder inwilder Verwirrung hinstellte; sondern — Gnug fürdiesesmal; wenn Sie Hand ans Werk legen wollen.