Band 
Adrastea III.
Seite
109
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der Humanität. »vg

Du weißt, entronnen sind sie jetzt der Erde,

Unzejtig, hier sie wieder suchen wollen.

Ach, so erneue nicht, was dich nur tödtet;

Verfolge nicht den eitlen Wahngedanken,

Verfolge, was zum besten Ziel dich leitet!

Laß uns den Himmel suchen, wenn hieniedenUns nichts gefällt. Unglücklich wenn die SchöneUns todt wie lebend nur die Ruhe raubte!

Ich geh beweinend meine vvr'gen Tage,

In denen ich nur Sterblichkeiten liebte;

Und hob nicht aufwärts mich auf meinen Schwingen,Daß ich der Welt kein schlechtes Vorbild würde.

Du, der mich Kranken, mich Unwerthen kennet,Unsichtbar - Ewiger, deß Himmels König,

O hilf der schwachen, der verirrten Seele,

Füll' ihren Mangel aus mit deiner Gnade!

So daß, da ich in Streit und Stürmen lebte,

Im Frieden ich, und in dem Hafen sterbe,

Und aus der eitlen Wohnung ehrlich scheide.

Die wenig Schritte hin, die mir bevorstehn,

Und dann im Tode, reiche deine Hand mir;

Du weißt, dies ist noch meine einz'ge Hoffnung!

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