i3ch. 'Bri?fe zu Beförderung
ten sie Kräfte,Mühe, ihr Leben selbst auf. In unssiegen alsy ewiqe Wurzeln zu einem Baume herWissenschaft, derMacht und deS Glücks;Pbilosopbie solle uns Weisheit, politische Ein-richtung den Frieden, Religion innere Selig,keic geben; diese drei Dinge seyn nur Eins; siekönnten nie von einander, nie yom Menschen geson-dert werden, ohne daß er ein Mensch zu seyn auf-höre. Sie ziemten ihm allerwege und allenthalben. —Jetzt zeigt tzonicnius, wie und wodurch alledrey verderbt seyn? Der Beystand werde von we-nigen wenig gebraucht; der Wille unterliegeden Begierden; man suche Reichthum» Ehre,Lust, Eitelkeiten, Schatten der Dinge; mansuche sich außec-nicht in sich selbst, Wan W i s--se nicht, was man wollen, thun, wissen solle;man theile sich in philosophische, politische Religions«fetten; man streite, ohne einander zu überzeugen,und doch sey es das einzige Zeichen, daß man selbstweiß, wenn man andre überzeuget. Die Weisheitwerde in Bücher gekeckett, nicht in der Brust getra-gen; unsre Bücher seyn also weise« nicht wir, .Sel-ten habe man bey bey Wissenschaft einen wahrenZweck; man lerne, »m zu lernen, oder noch zuthörichtem Absichten. Das Band bey Sprache seyzerrissen; und noch habe keine einzige Sprache ihreVollkommenheit erreicht. Die Gebrechen, deren erdie Religion zeihet, führt er nur kurz und mitBedauern an, da sie zu offen am Tage liegen Inder Politik meynt er: nichts könne regieren,als das Rechte, niemand andre regieren, als dersich selbst zu regieren weiß. Menschen - Regie-rung sey-die Ku nst der K unsre; ihr Zweck sey