der Humanitär.
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Friede. Mithin zeugen alle Kriege und Unordnun»gen der menschlichen Gesellschaft, daß diese Kunstnach nicht da sey; weder zu regieren. noch regiertzu werden wüßten die Menschen; von welchen Ver-derbnissen er sowohl die Ursachen, als die Schänd-lichkeit und den Schaden klar vorlegt. —
Von jeher, fähret er fort, sey das Bestrebender Menschen dahin gegangen, diesen Uebeln abzuhel-fen ; und zeigt mit großem Verstände, sowohl waSman bisher dazu gethan, und auf welchen Wegenman's angegriffen habe, als auch wcßbalb diese Mit-tel unhinceichend oder unwirksam geblieben. Indes-sen sey der Muth nicht aufgegeben, sondern zu ver-doppeln. Manche Krankheiten tilge die Zeit; in derverdorbenen Menschheit sey der Trieb zu ihrer Ver-besserung unaustilgbar, und auch in den wildestenAbwegen wirksam. Nur müsse die Menschheit ihrwahres Gute, so wie die Mittel dazu, ganz undrein kennen lernen; sie müsse von den Ketten bö-ser Gewohnheiten befreiet werden, und nicht ehernachlassen, bis sie in einer Allgemeinheit zumZweck gelange. Zu dieser Harmonie wirke selbst derHaß der Sekten, ihre bittre Verfolgungen und Krie-ge gegen einander in Wissenschaften, Religion undRegierungsanstalten; alles zeige, daß eine große Ber,anderung der Dinge im Werk sey. Ohne Uns kön-ne diese Veränderung keine Verbesserung werden rwir müßten zu ihr und zwar auf bisher unversuch-ten Wegen, auf dem Wege der allgemeinenEinheit, Einfalt und einer frejen Ent-schließung (Spontaneität) mitwirken. Der Zweckder Einheit und allgemeinen Verbi»*