Band 
Adrastea III.
Seite
142
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Br i efe jU B e fö rderung

phetcn, denen der Gesehqebw ausdrücklich Raum zudieser Stimme uns gesamMte Volk, als anEin EigentbuM Gottes gelassen hatte. Soklein der Kreis sttzN mochte, in dem Mancher Pro-phet sprach, vder zu feinet Zeit schrieb, so groß wirdrr dieser seiner Idee Nach. Der Bote feines Gottesspricht zum Sohne Jakob, zum Knecht Israel füralle Zeiten. Daher der höbe wsitschallende ToN desPatriotismus in den Ebräischen Psalmen Und Pro-pheten. Wo und in Welcher Sprache sein Nachhallertöne i er ergreift das Herz! ein Publikum wirdlebendig. Man findet sich in einer Versammlung,in der Einet für Alle steht, Alle für einen. DieLast der Gebote, Segen und Fluch trägt das ganzeVolk auf seinen Schultern. Danklieder tönen vonAlten empor; auch über die kleinsten Begegnissedes Individuum werden sie angenommen, weil diesIndividuum zum ganzen Volk gehöret. So tragt inden Bestrafungen der Propheten jeder Jsraelit dieSchuld des Andern ; der Trost des Andern kommtauch ihm zu statten; gemeinschaftliche Wünsche, ei-ne gemeinschaftliche Aussicht erhebt das Herz desfreudigen und des gedrängten Volkes. Auch seitdemIsrael unter alle Nationen zerstreut ward, ist dieserPrSphetenton eines NativnalpublicuM'S nichtverhallet. Alle sein« Gesänge und Gebete sprechennoch ;U Gott mit der Stimme eines vcriohrneN Kin-des, eines gedrmüthiglen Knechtes. Wenn ein Geistder Poesie, det Lehre, bet Ermahnung in diesemWolke wieder aufleben sollte, so kann er nicht andersals in solchem Ton zum Volk singen und reden.

Haben wir dies Publikum der Ebräer? Mich