dir Humanität, i 63
den Jahrhunderten fortgehen sollte. Es ist sehr lehr-reich die Folge zU bemerken, mit der sich in dersogenannten KircheNgeschichte die datte Hülse desChristenthums gebildet, hie und da aufgelöset undjedesmal einen reicheren Kern, einen feineren 'Smmen der Fortpflanzung gewahrt hat; so wird dasWerk, mit oder ohne Namen des Urhebers, fortgerhen bis ans End der Zeiten. Manche Formen sindzerbrochen - andre werden sich auslosen j nicht durchäußere Gewalt, sondern durch den innern treibendenKeim selbst, den die Sonne ruft, 5eM die ganzeNatur ihre Stärke zuhauchet, Glücklich, wenn manin ein Publikum tritt, an welches diese Stimme inreinem Klänge tönet. Sie umfaßt alle Stande,dringt durch alle Gewölbe, und trifft den wesentlirchen Punkt der Menschheit. Ueber augenblickliche,enge Verhältnisse, selbst über die Schränken detFassungskraft dieser einzelnen VersaMmluNg hiN-weggerückt» ahnet Man ein fortgehendes erlesenes Pu-blikum und athmet die Aura einer rein Moral trsehen Zukunft,
b, Publikum der Literatur.
Das Christenthum haue ein Band unter Vöhikern geknüpft, wie es durch die Eroberungen Ale-sanders, der RöMer und HuNneN geknüpft worden jseinem Zweck nach ein frieden stiften des Band,so oft es auch zu Streit und Händeln Gelegenheitgab oder gemißbraucht wurde. In den Händen derVorsehung ward es zugleich ein Band der Cultu r,einer gemeinschaftlichen Cultur detVölker. Wechselseitige Rechte und Pflichten ka«
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