der Humanität.
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alle Welttheile zum gemeinschaftlichen Boden. Wasfür den Krieg und Handel, für die Seefahrt undden Luxus erfunden und ausgeübt ward, verbreitetefeine guten und schädlichen Wirkungen auf alle Welt-theile unsrer bewohnten Menschcnerde; alle VölkerEuropa's greifen hicbei in einander und halten un-fern Erdball für das Publikum, woraufsie zu wirken haben.
Von frühen Zeiten her sind Schulen undUniversitäten ein Mittel gewesen, für Kennt-nisse und Wissenschaften ein Publikum zu verbreiten;ja sie sind es noch. Selbst die Scharffinnigen inmehreren geistlichen Orden flüchteten sich hinter ihreSchutzmauern, und breiteten von da aus ihre Mey-nungen weil umher. Was man nicht lehren durfte,darüber dispukirte man nach akademischen Gesetzen,und übte die. Denkkraft der Menschen. Wiclefund Luther schützte die Universität; und auchHuß hätte sie geschützt, wenn er sich nicht auf dastreulose Wort eines Kaisers verlassen hätte. Mehrnoch aber als Schutz gab die Universität den Mey-nungen ihrer Lehrer; auch Gewicht, Stärke, Aus-breitung. Tausende junger Leute aus: verschiedene«Ländern, in Jahren, da die Seele alles mit Liebeerfaßt, da Jünglinge den Lehrer nicht ohne Begeiste-rung ansehen , hörten ihre Stimme, und trugen ihrWort, jeder in sein Vaterland, zu seinem Geschäfte.Jahre nach Jahren wechseln diese Zöglinge der Uni-versitäten ; als Schaaren von Zugvogeln komme»sie, rauben das Wort des Lehrers und fliegen damitin ihre Lande. Ein großes Achtnngswürdi-zes Publikum! das bildsamste, wirkungsreichste>