2V<1 Briefe zu Beförderung
lung-davon schreiben"/" tvobei-er Sene^a, Taci-tus, Machiavell, Conri-ng, Lotichius,Dach-, zum Beispiei anführt. Wir chun ihm al-so nicht Unrechts wenn wir^noch einige Blicke seinerUebersicht über die Dinge'um ihn auszeichnen. Erblickte weithin/ er sahe scharf und ohne Galle: erwar fröhmüthig und redlich?-'
„So oft ich," sagt er*) zu seinem FreundeLudolf, „den gefährlichen Zustand der Dinge umunk Per, und ,dabey unsre Trägheit, unsre verkehr-ten Rathschläge betrachte, so oft schäme ich mich un-ser vor den Augen der Nachwelt. Offenbar geht esdahin aus) - daß in Europa sich alles drüber unddrunter kehre, und doch beträgt man sich: als oballes in höchster Sicherheit sey, und als ob wir Gottselbst zum Gewährsmann unsrer Ruhe hätten. UeberKleinigkeiten Mikek man; ums Große bekümmertsich'tniemand, so daß es Eckei und Ueberdruß macht,an die Geschichte der gegenwärtigen Zeit nur zu den-ken. So gar sehr bestätigen wir Deutschen die un-günstigen Urtheile der Ausländer von uns durch un-ser Betragen." —
— „Im Felde der Wissenschaften stecken wirnoch in den ersten Wege». Ein Schicksal verhindertuns, daß wir die Schätze der Natur nichtsorgfältiger ausspähen und größern Nutzen dar-aus ziehen. Ich bin der Meynung, daß die Men-schen fast unglaubliche Dinge zu Stande bringen
*) Oe//er. Ot, H»n»ov. x. rsr.