Band 
Adrastea III.
Seite
201
JPEG-Download
 

der Humanität.

20»

könnte«, wenn sie mehreren Fleiß anwendeten. Umihre Augen aber ist eine Binde gezogen, und man'muß die Zeit erwarten, da alles reif sey." *) ,

„Mix die Englische Societät Naturversu-che zusammentragt: so sollte eine andre seyn, dieRegeln des Lebens, nützliche Bemer,kungenund versteckt« Vorschlage, wieder Zustand der Menschen zu verbessernsey, zusammentrüge **)."

„Aus den Schriftstellern sollte man ausziehen,nicht nur was irgend nur Einmal, sondern vonwem es zuerst gesagt sey. Hier muß man vonden ältesten Zeiten anfangen, doch aber nicht Allesekzählen, sondern was zum Unterricht desmenschlichen Geschlechts dienet, aus-wählen. Äenn die Welt noch tausend Jahre steht, *ulld so viel Bücher wie heut zu Tage fortge schriebenwerden; so fürchte ich, aus Bibliotheken werdenganze Städte werden, deren viele dann durch man-cherlei Zufälle und schwere Zeitumstand« ihr Endefinden werden. Daher wäre es nöthig, aus einzel-nen rmd zwar den Original-Schriftstellern, die an-dre nicht ausschrieben, Eklogen wie Phvtiuszu machen, und ihr Merkwürdiges mit den Wortendes Schriftstellers selbst zu sammeln. Was abermerkwürdig sey, kann, bei der großen Verschie-denheit der Köpfe und der Wissenschaften freilich nichtJeder beurtheilen."

*) F-ttcr. p. hi,.

**) Fetter. 147.