Band 
Adrastea III.
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3k>4 Briefe zu Beförderung

auf Visionen, sondern auf Erfahrungen und auf jenedauerhafte Bernunftprinzipien sind sie gebauet, dieauch in die fernste Zukunft reichen. Da glücklicherWeise die Akademie der Wissenschaften, deren ruhm-würdigcr Siifter Leibn itz war, in Manchem schonzum ersten Plan desselben zurückgekehrt ist: so wä-re es vielleicht gut, daß sie in Allem dahin zurück-kehrte, und aus Leibnitz Schriften und Briefensämmtliche Vorschläge sammle» ließe, dieer zur Erweiterung der Wissenschaften und zum Wohldes menschlichen Geschlechts seinen Freunden oderder Welt offenbarte. Ungeheuer Vieles ist seitdemnoch nicht geschehen, was er zu thun sich vornahmoder von außen ausgeführt wünschte; er ist uns indiesem Allen der nähere Baco, der mit genauererKenntniß der Sache, als der Engländer besaß, dieLücken der Wissenschaften, die Mängcl unsrer Er-kenntnisse und Bemühungen ansah und seine Ent-würfe, mit Gründen unterstützt, zuweilen sehr voll-ständig detaillirt hat. Jungen Männern würde ichdaher seine Briefe und Schriften nicht nur als einereiche Fundgrube von Gedanken, sondern auch alsein Direktorium ihrer Bemühungen anpreisen: wo-hin sie sirebcn sollen, was allenthalben für dieMenschheit noch zu thun sey. Glücklich ist, wer ei-nen solchen Wegweiser frühe gebrauchet.

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Ost habe ich zu unsern Zeiten gedacht: „wennLeibnitz lebte!" Er lebt indessen in seinen Schrif-ten, und wir können aus seinen muntern Urtheilen,