der Humanität. uvg
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gencn Straße folgt, keine neuen Wege entdeckenwird: so sind auch die, die Einem Autor sich ein-verleiben, leibhafte Knechte dieses Jutvrs, die er.duich Gewohnheit in Dienst und Besitz hat; zu et-was Neuem und VerschiedNem können sie ihr Ge-müth nicht erheben. Und doch ist bekannt, daß denWissenschaften nichts so sehr fortgeholfen hat, alsdie Verschiedenheit der Wege, auf denen man dieWahrheit gesucht hat."
, Nichts verehre ich an Leibn itz mehr, alsddsese große, unpartheyische Jugendseele, die bisans Ende seiner Tage alles mit Freuden aufnahm,was irgend der Wissenschaft diente. Keine Form, wies er, verächtlich ab; in Allem suchte er dasBeste. Von ausschließenden Leibnitzianern hatte erso wenig Begriff, daß.vielmehr sein« Schriften undb Briefe darauf arbeiten, in Zukunft alle Seelen zu^vernichten, aus Alten Und Neuen die Wahrheit zufernen, und auch einer sonst schlechten Schrift.denBeitrag nicht abzuläugnen, den sie dem Gcmeinguteder Menschheit liefert. Ich wünschte, daß seine' Gedanken^ seine Urtheile über die verschiedensten, Schriftsteller, in ihrer ganzen großen Unpartheilich-' keit für Jünglinge ansgehobeN, und als Leibnitz^Ge-i^t, als die einzige, immer frische und neuströ-mende Quelle der Wissenschaft dargestellt würde.
^ Vor einige» Jahren erschien, wie mich dünkt, ein«Schrift, die der Geist des Herrn von Leib-nitz chieß; wahrscheinlich aber ists nicht der rechteGast gewesen, denn er ist ohne Wirkung bald ver-, schwunden. Doch was sage ich Wirkung? Hat^Lcjbnitz auf^die Deutsche Nation gewirkt? SogarHerders Werke z. Phil. u. Gesch. XI. O IH.