Band 
Adrastea III.
Seite
210
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2>o Briefe zu Beförderung

seine Schriften sind von uns noch nicht gesammlet;und nachdem ein Auslander sie für uns zu sammlendie Mühe nahm, haben wir sie noch nicht einmalergänzet. '

46. , .

Wollen Sie sich überzeugen, daß Leibnitzauch bei seinen Lebenszeiten in Deutschland eine'ziemlich fremde Pflanze gewesen, so lesen Sie HäSLeben, das sein nächster Bekannter, Eckardt,von ihm geschrieben; seine Bekanntmachung habenwir dem gelehrten Murr zu danken *). Die blü-hende Aloe sandte reiche Gerüche um sich her; al-lenthalben wollte sie Wurzeln schlagen, und neueAbsenker pflanzen. Es gelang ihr hie und da,vhngeachtet des sträubigcn Erdbodens: und wäreLeibnitz die Stiftung einer Akademie der Wiss.n-schasten zu Wien und Dresden so geglückt,wie ihm die Akademie zu Berlin glückte, welcheunnennbar gute Folgen hätten sich seitdem verbreitet!" Sein Geist lebte in einer idealischen Welt, im Rgichaller denkenden, fürs Wohl der Menschheit wirken-den Geister. Für diesen großen Staat schrieb erseine Aufsätze, meistens auf Veranlassung fremderAeußerungen und unterhielt einen so ungeheuern Brief-' Wechsel, daß man ihn einen Mitarbeiter und Pcä-

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*) Murrs Journal zur Kunstgeschichte, 2H. ' 7 .

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