der Humanität.
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sidenten der Gesammt-Akademie aller EuropäischerWissenschaften nennen könnte. In seinen näherenVerhältnissen aber war er hier Canzlej-RevisionS-Rath, dort Geschichtschreiber des Fürstlichen Hau-ses; hier schrieb er für einen Pfalzqrafen, derKönig von Pohlen werden, dort für Teutsche Für-sten, die Gesandte beim Friedensschluß haben woll-ten, u. f. Er unterhielt die Fürsten mit t^uriosis,(wenn es auch nur «in wunderbargestalteter Rehbockseyn sollte,) Fürstinnen mit sinnreichen philosophischenGedanken, Neugierige, mit dem was sich in andernLändern zutrug; erfand für den Bergbau Werkzeuge,Maschinen, Windmühlen, und — that doch nichtzur Gnüge. Zwei Jahre vor seinem Tode warddem alten Mgnn nachdrücklich befohlen, „die Hi-storie des Hauses vor allen Dingen fertig zumachen" und als er begraben ward, „war das Ein-zige zu verwundern, (sagt sein getreuer AmanuensiSund College Eckardt) daß dg der ganze Hofihm zu Grabe zu folgen invitirt war, außer Mirkein Mensch erschienen, so daß, ich dem großenMann die letzte Ehre einzig und allein er-wiesen *). Im Jahre 1696 schrieb er an Bur-
*) Aur Erläuterung dieses Umstände« wird ü, denschätzbaren Zusätzen zu Eckardt's Lebensbeschrei-bung folgende« angegeben: „Der König war da-mals nicht mehr > in Hannover. Der Monarch- " > stand eben nicht allzuwvhl mit dem Wiener Hose^ und es mißfiel ihm, daß Leibnitz 1718 ohneata Erlaubniß nach Wien gegangen, und über andert-
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