2lit Briefe zu Beförderung
nek: „Unbequem ist mirs, daß ich nicht in einerSradt wie Paris oder London lebe, wo vielegelehrte Männer sind, deren Hülfe man sich bedie-nen , von denen man lernen kann : denn viele Dingesind von der Art, daß Ein Mensch'allein sie niezu Stande bringen mag. Hier findet man kaum je-mand, mit dem zu sprechen ist, oder vielmehr, esist hier zu Lande nicht hofmannisch, sich von gelchr?ten Dingen zu unterhalten." Noch das Jahr vorseinem Tode hatte er sich vorgenommen, nach Pa-ris zu reisen und da sein Leben zu beschließen.
„Weil er nicht zum Abendmahl ging, sagtEckardt, schalten die Prediger oft öffentlich aufihn; er blieb aber bei seiner Weise. Gott weiß,was er vor Motiven dazu gehabt, die gemeinenLeute hiessen ihn daher insgemein auf PlattdeutschLövenir, welches gui ne croit rion heißet."Aus seinen Schriften und Bemühungen für dieVereinigung der Kirchen kennen wir seine reinenund aufgeklarten Religions - Grundsätze gnugsam;gewiß kann man ihm nicht den Borwurf machen,daß er zu wenig geglaubt habe.
halb Jahre außen blieb, auch die ReichshofrathS-Stelle angenommen hatte. Se. Majestät sagtendaher einstmals, da ein Hündchen, ^welches ver-r lehren gegangen, zu Hannover ausgetrommeltwurde, halb im Scherz, halb im Ernst: Ichmuß wohl meinen Leibnitz auch aus-E trommeln lassen, um zu erfahren, wo erjetzt stecken mag." — Eine merkwürdige Erläute-rung.