der Humanität. 21 3
Kurz vor seinem letzten Augenblick wollte ernoch etwas aufschreiben. Als ihm Papier, Tinte«nd Feder gereicht wurden, fing er an zu schreiben,das er aber nicht mehr lesen konnte, als er es beidem Licht durchsehen wollte. Er zerriß das Papier,warf es weg und legte sich zu Bette. Er versuchtenochmals zu schreiben, verhüllte sich die Augen inseine Schlafmütze, legte sich auf die Seite und ent-schlief sanft, nachdem er sein ruhmvolles Alter auf7» Jahre, 4 Monate und 24 Tage gebracht hatte.Lesen Sie Eckardts Lebensbeschreibung; das bar-darus kic eZo surn, wird Ihnen manche Seiteins Ohr flüstern.
e. Fvntenellc sagt in seiner Lvbschrist g^r ar-tig: „aus vielen Herkules habe das Alterthum nurEinen Herkules gemacht; Er sehe keine» andernRath, als den Einen Lcibnitz in viele Gelehrte zudecomponircn: denn sonst würde bei dem beständi-gen Uebergange von Schriften des verschiedenstenInhalts, alle zu Einer und derselben Zeit geschrie-ben , diese unaufhörliche Mischung von Gegenstän-den , die in Leibnitz Kopf seine Ideen nicht verwirrte,eine Verwirrung und ein erukarras in sein LloK«bringen." Und doch wünschte ich fast, daß Leib-nitzens Vaterland diesen emkurras, diese xagsUKesUi'usguss et srsguLns ä'uri sujst ä urr uutrotaut ojixc>s6, ne l'emimrrassoiant ^oint,
in Leibnitzens Arbeiten nicht gebracht hakte; um denEinen Herkules in mehrere Herkules zu decomponi-ren. Wie anders konnte Newton in Englandseine Werke vollenden!
Sie wissey, daß LeibnitzenS Verlaffenschaft inder landesherrlichen Bibliothek zu Hannover aufbe-