»tk Briefe zu Beförderung
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Bei unsrer weitverbreiteten deutschen Sprache»die auch in fernen Ländern gesprochen und geschrie-ben wird, kommen nicht selten kleine Schriftenzum Vorschein, die einer allgemeinen Aufmerksam-keit und Theilnehmung werth wären. Aus Dän,nemark, Preußen, Polen, Kur- und Lieftland« wohl gar aus Amerika wären dergleichenzu nennen; jetzt werde ich Ihnen aus einer kleine»Schrift:
„Bonhommien, geschrieben bei Eröffnungder neuerbauten --schen Stadtbibliothek;"
einige schöne Gedanken auszeichnen. Damit michaber nicht eine Jugendliebe zu der Stadt, für die dieSchrift zunächst geschrieben ist, angenehm täusche,will in ihren Namen nur ans Ende «ersparen, und-blos das Allgemeinuützliche bemerken.
Der Verfasser sängt, wie es seyn muß, vo»den Grundfesten seiner Stadt»
den bürgerlichen Tugenden
an. „Ehrendenennungen, sagt«, welche Betrieb,samkeit, Mäßigung, Liebe zur Ord-nung andeuten, die gebet dem Städter. Sie er-innern ihn an Tugenden, auf welche sein Wohl-stand gegründet ist. Ein Gewerbe, das ohne dieseStadttugenden durch blindes Glück, durchträge Schlauigkeik getrieben werden könnte« istnicht das Unscige"