Band 
Adrastea III.
Seite
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der Humanität.

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Umstände dieser Ankunft durch.) „Die Religionalso, welche Schätzerin der Menschheit seyn sollte,trat diese mit Herrschsüchtigen Füßen; sie predigtenicht mehr Würde der Menschen, die Quelle allerMoral; sondern Erniedrigung. Sie führte Leibei-,genlhum ein, und hob jedes andre Eegenrhum auf;sie herrschte, statt durch Beispiel gehorchen zu leh-ren." — Der Verfasser verfolgt das daher mehrnoch im Frieds» als im Kriege bewirkte Sitten-verderbniß und fährt edel fort:

„Wir wollen diese Misgeburtcn der Zeit neh-men, wie sie damals nach den Meynungen und derDenkungsart der Menschen darin geformt werdenkonnten. Wir würden in derselben Lage dasselbeGepräge angenommen haben. Laßt und aber auchmit derselben Billigkeit das gute, durch Religionnicht belehrte, sondern unterjochte Volkbehandeln. Es war von Natur nicht unfähig zumGuten : denn es war schon auf dem letzten Gradeder Cultur der bürgerlichen Gesellschaft; es triebAckerbau, es lebte in Dörfern. Als es aber durchseinen Unglauben Freiheit und Eigenthumverwirkt haben sollte» als Dörfer zu Hoffeldcrn ge-macht wurden, und der Sauerteig der SklavereiJahrhunderte lang in seinem Eingeweide gewüthethakte; da — verlangte es selbst nichts mehr, alsBrot und Ruthen von seiner Herrschaft. Esverlangte nicht Freiheit." .

„Wie ist denn ein Volk zu zwingen, glück-licher zu seyn, als es selbst fern Willi Zwang undFurcht sind Polizei-Mittel. Das moralische Gute,wovon hier die Rede ist, kann nur durch Besserungde) Willens bewirkt werden."